Aktuelles
Newsletter Dezember 2025
Das Gemeindebudget hat sich ausgeturnt - ein Strukturwandel ist unausweichlich!
Die Erstellung des nächsten Haushaltsplanes, welcher die Einnahmen und Ausgaben für das kommende Jahr gegenüberstellt, prägt derzeit die Arbeit im Gemeinderat. Neben unumgänglichen Ausgaben, wie beispielsweise Gehälter des Betreuungspersonals oder Betriebs- und Instandhaltungskosten von wichtiger Infrastruktur sind variable, freiwillige Leistungen im eigenen Wirkungsbereich der Gemeinde, die unser aller Lebensqualität erhöhen sollen, derzeit stark von Kürzungen betroffen. Warum ist das so?
Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Inflation der letzten Jahre sind die Ausgaben für Gehälter, Dienstleistungen und Energie nach oben geschnellt. Gleichsam wurden Gemeindeumlagen, gesetzlich vorgeschriebene Beiträge etwa für Bildung, Sozialhilfe und Spitäler, signifikant angehoben, wohingegen die Einnahmen durch Ertragsanteile in infrastrukturschwachen Gemeinden wie Breitenfurt nur sehr moderat angepasst wurden.
Bei der derzeit angespannten Budgetlage des Bundes und der Länder ist einnahmenseitig in der nächsten Zeit keine Hilfe zu erwarten. Unmittelbar wirksame Konsolidierungskonzepte sind gefordert.
Wo man bis vor Kurzem noch durch Verschiebung von großen Sanierungen und durch großzügiges Umschichten von Rücklagen einen Budgetausgleich erzielen konnte, ist der Athlet nun mit seinen Reserven am Ende. Enttäuschend ist der Umstand, dass erst jetzt, nach jahrelangem „daran Vorbeischauen“, Budgetposten für Budgetposten überprüft und Einsparungspotentiale erhoben werden. Erfreulich anzumerken ist das neue Engagement der Finanzausschussmitglieder, welches den Willen eines gemeinsamen Vorankommens in dieser Angelegenheit zeigt.
Die Bürgerliste Zukunft Breitenfurt wird aber den geplanten, punktuellen Einmal-Aktionen wie das Veräußern der letzten verbliebenen Gemeindegüter, um ein einzelnes Budgetjahr zu retten, nicht zustimmen. Vor inflationstreibenden Gebührenerhöhungen muss zunächst fortlaufend an einem transparenten und streng geführten Haushaltsbudget gearbeitet werden. Gemeindeinterne Prozesse gilt es zu evaluieren und zu optimieren. Die derzeit laufenden Verhandlungen zur Reformpartnerschaft, welche zwischen Bund, Ländern und Gemeindevertretern abgehalten werden, lassen darauf hoffen, dass eine Evaluierung und Umschichtung von Kompetenzbereichen die Abgabenlast der Gemeinden in Zukunft reduzieren. Ein Schulterschluss aller betroffenen Bürgermeister zur Einforderung von Ertragsanteilen für Zweitwohnsitzler auch in NÖ wäre wünschenswert. Strukturelle Änderungen sind langfristig die einzige Lösung, um eine ökosoziale gute Zukunft planen und entwickeln zu können.
Am 09. 12. 2025 fand die letzte Gemeinderatssitzung dieses Jahres statt. Dabei wurde eingangs die düstere Budgetentwicklung und die immer weiter sinkenden Umlagebeträge vom Land an die Gemeinde besprochen. In Summe klafft ein Loch von rund 1 Mio. Euro im Gemeindebudget 2026, das durch den Verkauf von gemeindeeigenen Grundstücken gestopft werden soll.
Als weiterer Budgetposten zum Stopfen von Löchern wird heuer zum zweiten Mal die Abfallwirtschaftsgebühr herangezogen. Diese wurde bereits bei der Gemeinderatssitzung heuer am 16. Juni um rund 30 % von 9,14 Euro auf 11,88 Euro pro Abfuhr einer 120-l- Restmülltonne erhöht und mit dieser Erhöhung eine Kostendeckung für 2025 und 2026 versprochen. Aus unserer Sicht wird dieses Ziel der Kostendeckung bei einem noch nicht endgültigen Abrechnungsstand, aber einer Zwischenbilanz von Anfang Dezember 2025 erreicht werden. Für 2026 entfällt die Position der Anschaffung der Tonnen für Altpapier, die 2025 für die Umstellung auf Hausabholung angeschafft wurden; das ergibt ca. 85.000 Euro weniger Ausgaben.
Dieses Plus wird 2026 durch die Inflationsanpassung der Gehälter und voraussichtlich höheren Gebühren bei der Entsorgung verschlungen, sodass in der Abfallwirtschaft ohne weitere Maßnahmen 2026 mit einer ausgeglichenen Bilanz bei den Einnahmen/Ausgaben gerechnet werden kann.
Aus diesem Grund haben wir Gemeinderät*innen von Zukunft Breitenfurt den Antrag auf Erhöhung der Abfallwirtschaftsgebühr abgelehnt. Bevor nicht alle Bemühungen unternommen wurden, ausgabenseitig einzusparen, können wir dieser zweiten Gebührenerhöhung binnen eines Jahres nicht zustimmen. Trotzdem wurde die Erhöhung um ca. 15% mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und NEOS beschlossen. Bundeskanzler Christian Stocker hat z. B. die Erhöhung der Grundsteuer - auch wenn diese als Erträge der Gemeinde direkt zugutekommen würden – mit dem Argument abgelehnt, dass dies die Inflation, die in Österreich in den vergangenen Jahren viel zu hoch war, weiter antreibt.
In Anbetracht der ernsten Budgetsituation der Gemeinde Breitenfurt wurde bei der Gemeinderatssitzung von allen Parteien vereinbart, Kosteneinsparungsmöglichkeiten in allen Bereichen ohne Tabus anzusehen und zu durchleuchten. Dabei wird möglicherweise auch bei den Kosten, die beim Abfall anfallen, das eine oder andere Potenzial zur Kosteneinsparung erhoben werden können, um nicht jedes Jahr eine Gebührenerhöhung von mehr als 40 %, für die ÖVP, SPÖ und Neos gestimmt haben, hinnehmen zu müssen.
Das örtliche Entwicklungskonzept – zu erstellen von den Raumplanern Friedmann & Aujesky – wurde mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ und NEOS beschlossen.
Das neue Entwicklungskonzept soll zwar Grundlagenforschung und eine strategische Umweltprüfung beinhalten und gibt vor, wie sich Breitenfurt in den nächsten zehn Jahren entwickeln wird. Soll etwa ein starker Zuzug gefördert oder der dörfliche Charakter beibehalten werden? Daher gilt es auch als Grundlage und Argumentation der neuen Aufschließungsbedingungen, die danach bestimmt werden.
Jedoch soll hier ohne weitere Richtungsvorgaben losgelegt werden. Daher haben die Breitenfurter Grünen einen Gegenantrag gestellt, um vorab unter Bürgerbeteiligung eine Richtungsbestimmung durchzuführen. Diesen Gegenantrag haben wir vollinhaltlich unterstützt und daher auch dafür gestimmt, dieser ist jedoch aufgrund der Gegenstimmen von ÖVP, SPÖ und NEOS abgewiesen worden. Obwohl wir dafür sind, neue Aufschließungsbedingungen im Sinne der Breitenfurter*innen zu definieren, konnten wir somit dem ursprünglichen Antrag nicht zustimmen.
Neues medizinisches Zentrum im ehemaligen „Hahn-Haus“: Breitenfurt stärkt seine Gesundheitsversorgung.
Mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 9. Dezember 2025 ist nun endgültig klar: Das ehemalige „Hahn-Haus“ in der Doktor-Kasimir-Graf-Gasse 4 bleibt seiner medizinischen Tradition treu. Nach dem Auszug des Hilfswerkes wird das Erdgeschoß künftig eine neue Anlaufstelle für Frauen-, Männer- und Kindergesundheit beherbergen. Geleitet wird die Einrichtung von den beiden in Breitenfurt lebenden Therapeutinnen Katharina Schöny und Miriam Bernhardt.
Physiotherapie, Osteopathie und Podotherapie - besonderer Schwerpunkt ist die Versorgung von Mädchen und Frauen in allen Lebensphasen, für Kinder ab Geburt; für Männer steht das gesamte Therapieangebot selbstverständlich ebenfalls offen. Beide Therapeutinnen verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz, der osteopathische Techniken mit aktiven physiotherapeutischen Methoden verbindet.
Für Breitenfurt schließt die neue Praxis eine wichtige Versorgungslücke. Zwar gibt es im Ort bereits mehrere erfahrene Physiotherapeutinnen und Osteopathinnen, und auch das Netz an Ärzt*innen ist gut ausgebaut. Doch mit dem neuen Angebot soll die Frauengesundheitsversorgung ausgebaut werden.
Die Räumlichkeiten wurden durch die früheren Umbauten des Hilfswerkes barrierefrei gestaltet und verfügen über moderne sanitäre Einrichtungen sowie zwei großzügige Therapieräume – ideale Voraussetzungen für den neuen Gesundheitsbetrieb.
Mehrere Interessenten haben sich die Liegenschaft angesehen. Die Gemeinde entschied sich schließlich für das medizinische Konzept, da es der langfristigen Zielsetzung entspricht, den Standort nachhaltig als medizinische Einrichtung auszubauen und vollständig auszulasten. Larissa Putz: „Als geschäftsführende Gemeinderätin für Leerstandsmanagement freue ich mich sehr, dieses tolle Team für ein erweitertes medizinisches Angebot gefunden zu haben, und wünsche den beiden alles Gute für die Zukunft.“
Endlich kann der Brückenbau beginnen. Lange gab es keine Neuigkeiten zur renovierungsbedürftigen Brücke am Ende des Promenadeweges – doch jetzt gibt es wichtige Zwischeninformationen! Unsere Gemeinde hat beim Land Niederösterreich einen Förderantrag für den Radweg gestellt und nun auch den entscheidenden Stichtag zugeteilt bekommen. Das ist eine große Chance, unser Gemeindebudget zu entlasten. Zwar liegt die endgültige Förderzusage noch nicht vor, aber wir können jetzt mit der Umsetzung des Projekts „Rad- und Fußgängerbrücke über den Laaber Bach“ beginnen. Alle ab jetzt entstehenden Kosten sind grundsätzlich bis zu 75 % förderfähig.
Mit dem Antrag verpflichtet sich die Gemeinde außerdem zur Markierung und zukünftigen Erhaltung des Radwegs – ein wichtiger Beitrag zur langfristigen Qualität und Sicherheit unserer Infrastruktur.
Seit Monaten ein Leerstand. Wie ihr vielleicht wisst, haben wir seit Monaten keinen Pächter mehr für das Stüberl in der Mehrzweckhalle. Natürlich haben wir mit unseren ortsansässigen Betrieben Kontakt aufgenommen, und es freut uns sehr, dass es Anbieter gibt, die sich dafür interessieren. Hier werden noch Konzepte und Details geklärt. Aber selbstverständlich sind noch weitere Bewerber herzlich eingeladen, uns zu schreiben und auch gleich einen Termin zu vereinbaren: larissa.putz@liste-zb.at.
Die Bürgerinitiative ruft zur Mahnwache gegen die drohende Verbauung der Breiteneder-Gründe und gegen den Druck durch die Bauwerberin auf. In einem Schreiben an die Gemeinde wurde deutlich gemacht, dass der Rechtsweg mit einer Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof bestritten werden soll, wenn die Gemeinde bis zum 23.01.26 ihrer Forderung nach Verbauung nicht nachkommt.
Die Bürgerinitiative sagt: "Unsere Heimat ist keine Verhandlungsmasse. Zwei Volksbefragungen mit "NEIN" sollen respektiert werden. Die Breiteneder-Gründe sind Aufschließungszone, aber auch ein Stück Natur, als Acker Ernährungsgrundlage, Rückhaltezone für Regenwasser und Hochwasser, ein Teil des Biosphärenparks. Lebensqualität entsteht dort, wo Orte natürlich wachsen können."
Kommt zur Mahnwache und zeigt, dass ihr ernstgenommen werden wollt. Gemeinsam wird ein friedliches Zeichen gesetzt für:
- Naturschutz
- Hochwasserschutz
- Mitbestimmung
- Natur gegen Profit
Jetzt zählen wir. Für Breitenfurt.
Bunter Winter-Genuss - Winter Bowl
Zutaten für 2 Personen:
- 1 Handvoll Kohlsprossen
- 1 Rote Rübe
- 1 Karotte
- 1/4 Rotkraut-Kopf
- 2 Handvoll Vogerlsalat
- 2 Tassen Hirse
- 1 Tasse Kichererbsen (gekocht)
- 100g Schafskäse
- 2 EL Sonnenblumenöl
- 2 EL Walnüsse
- 1 EL Samen/Kerne
- 1 EL Nussöl
- 1 EL Apfelessig
- 1 TL Honig, Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Die Hirse nach Packungsanleitung garen, dann etwas auskühlen lassen. Die Kohlsprossen waschen, evtl. halbieren, in kochendem Wasser garen und abseihen. Die rote Rübe und die Karotte schälen und in kleine Stifte schneiden. Das Rotkraut waschen und in feine Streifen schneiden. Das Gemüse mit Essig, Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer und Honig marinieren. Den Salat waschen und neben der Hirse in einer Schüssel anrichten. Dann Kohlsprossen, das restliche Gemüse, die Kichererbsen und den Schafskäse darauf verteilen. Zum Schluss mit Walnüssen und Samen/Kernen bestreuen und mit Nussöl betreufeln.
Newsletter November 2025
Warum schon wieder die Wiese?
Viele von euch fragen sich sicher, warum das Thema „Breiteneder-Gründe“ schon wieder in den Medien rauf und runter gespielt wird, noch dazu wo der Gemeinderat im November 2024 mit den Stimmen der ÖVP, SPÖ und den NEOS eine Bausperre für das Grundstück verhängt hat?
Ihre Begründung für die Bausperre ist Überarbeitung und Festlegung der Freigabevoraussetzungen für diesen Bereich.
Die Volksbefragung am 8. Dezember 2024 mit hoher Beteiligung (ca. 72 Prozent der Wahlberechtigten) zeigt nicht nur, wie groß das Interesse ist. Mit ca. 62 Prozent GEGEN eine Verbauung der Breiteneder-Gründe kam ein klares Votum zustande.
Warum nun manche Fraktionen, allen voran die NEOS-Breitenfurt, gemeinsam mit den Projektwerbern bei Pressekonferenzen teilnehmen, versetzt mich/uns in Staunen!
NEOS-Gemeinderätin Elisabeth Babnik lud am 1. September zu einem runden Tisch mit den Fraktionen der im Gemeinderat vertretenen Parteien und Listen, Dr. Peter Klar und Dr. Julia Saleta sowie Bettina Breiteneder mit ihrem Team. Dabei wurde uns das gleiche Projekt nochmals vorgelegt, Dr. Klar hatte den Flächenbedarf für seine PVE von 8.000 m2 auf 6.000 m2 reduziert – sonst war alles beim Alten. ZB hat Dr. Klar darauf hingewiesen, dass Flächen in dieser Größenordnung in Breitenfurt zur Verfügung stünden. Die daraufhin stattfindenden Verhandlungen mit den Eigentümern von zumindestens einer geeigneten Fläche sind leider gescheitert.
Zahlreiche Beiträge in Print, Online-Medien und TV lassen wohl darauf schließen, dass jemand die PR-Maschinerie gestartet hat.
Zwei Gutachten - eine Meinung?
Am 30. September dieses Jahres wurde in der Mehrzweckhalle das neue Klima- und Energiekonzept für Breitenfurt vorgestellt, welches die Gemeinde Breitenfurt selbst beauftragt hat. Erarbeitet wurde es von der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU).
Die Studie macht deutlich, dass der Klimawandel zu häufigeren und intensiveren Starkregen-Ereignissen führt. In Kombination mit Bodenversiegelung – also Neubauten, Straßen und Wege – steigt das Risiko von Sturzfluten erheblich. Besonders betroffen sind Siedlungsräume und gefährdete Flächen wie die Breiteneder-Wiese.
Das Hochwasser im September 2024 hat diese Warnungen leider bestätigt. Straßen standen unter Wasser, Keller wurden überflutet – ein Vorgeschmack auf das, was uns häufiger erwarten könnte.
Der Bau von Wohnanlagen oder eines Gesundheitszentrums auf hochwassergefährdetem Gebiet wie der Breiteneder-Wiese, birgt ein enormes Risiko - nicht nur für die Menschen, sondern auch für die öffentlichen Finanzen der Gemeinde. Denn hohe Baukosten bedeuten im Katastrophenfall auch hohe Schäden. Die Experten der Universität sehen die Bebauung der Breiteneder-Wiese somit als sehr problematisch an, betonen aber, dass dies letztendlich eine politische Entscheidung ist, es entscheidet also die Mehrheit im Gemeinderat über die Bebauung. Die Studie empfiehlt den Erhalt größerer Grünflächen, gezielte Nachverdichtung bestehender Bauten und mehr Durchgrünung unseres Ortskerns. Beide Gutachten, BOKU & C. Hauer (siehe weiter unten bei Newsletter Oktober 2025), zeigen die Dringlichkeit, diese Fläche unverbaut zu lassen.
Wir fragen uns: Ist es nicht fahrlässig, gegen zwei eindeutige Gutachten diese Verbauung zuzulassen? Wer übernimmt die Verantwortung, wenn in ein paar Jahren Millionen von Steuergeldern in Schadensbegrenzung fließen müssen?
Es ist Zeit, sich der Verantwortung zu stellen – für unser Klima, unsere Sicherheit und die Zukunft Breitenfurts.
Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Di, 09.12.2025 um 19:00 im Gemeindeamt statt. Wir freuen uns auf dein Kommen!
Hitzige Debatte im Santorini
Die Diskussion am 23. Oktober im Santorini zum Thema „Wiesenpark“, die der ORFNÖ auch live im Radio sendete, wurde von Werner Fetz sehr fair und ausgewogen moderiert. Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Veranstaltung das Ergebnis der letzten Volksbefragung abgebildet hat.
Mehr als zwei Drittel der Wortmeldungen steuerten erklärte Gegner des Breiteneder-Projekts bei. Die Themen Hochwassergefahr, die angebliche Wohnungsnot in Breitenfurt, die angespannte Verkehrssituation sowie das Problem mit der PVE kamen dabei zur Sprache. Weiters wurde angemerkt, dass die Befürworter im Gemeinderat bislang wenig unternommen haben, die Voraussetzungen und die Folgen des Bauprojekts für Breitenfurt zu evaluieren, geschweige denn, die Aufwendungen im Bereich Infrastruktur im Detail zu ermitteln.
Bürgermeister Wolfgang Schredl zeigte sogar Gedächtnislücken und musste daran erinnert werden, dass er am 17.12.24 schriftlich erklärte hatte, dass es zu keiner Umsetzung des Wiesenparks kommen werde, solange er im Amt wäre.
Fakten und Belege zu ihren Argumenten konnten fast ausschließlich die Gegner einbringen. Aufhorchen ließen DI Andreas Hawlik (Architekt des Wiesenparks), der die Hochwassergefahr mit den Regulierungsmaßnahmen im Rahmen des Bauprojekts unter Garantie als gebannt bezeichnete, sowie Dr. Michael Mendel (Anwalt der Bauwerberin Bettina Breiteneder), der erklärte, dass die Anzahl der geplanten Wohnungen keinesfalls 300 übersteigen würde - was man auch vertraglich festhalten werde.
Ein mahnendes und überaus ergreifendes Schlusswort kam von Universitätsprofessorin DI Dr. Gerlind Weber. Die Raumplanerin forderte eindringlich, doch endlich auf die Stimme der Wissenschaft zu hören. Es wäre höchst an der Zeit für eine Bauwende, eine Energiewende sowie eine Verkehrswende in Österreich.
Die Arbeiten am Kanal nach Hochroterd vom Ortsende Breitenfurt-West bis zur Dorfrichtergasse - letzter noch nicht an eine Kläranlage angeschlossener Ortsteil - haben Anfang September begonnen. Als Billigstbieter wurde die Fa. Granit beauftragt, die den 200-mm-Durchmesser starken Kanal teilweise im Pflugverfahren (im Bereich der Agrarflächen) und teilweise in offener Bauweise in der Heiligenkreuzer Straße verlegt. Der Bereich des Einpflügens ist mittlerweile abgeschlossen und war eine eindrucksvolle technische Leistung. Die Kosten von ca. 450.000 Euro werden zu einem Teil durch die Kanalanschlussgebühren gedeckt und sind eine entscheidende Verbesserung der Infrastruktur für die Bewohner von Hochroterd. Die Fertigstellung des Hauptstranges wird bis in den Winter hinein dauern, die Landesstraße muss bis Ende November wieder asphaltiert werden. Nach der Druckprüfung und Abnahme können die ersten Häuser angeschlossen werden.
Vom Ladensterben zur Standortsicherung
In Breitenfurt verschwinden – wie in ganz Österreich – zunehmend kleine Geschäfte. Wo früher Nahversorger und Einzelhändler das Ortsbild prägten, stehen heute viele Lokale leer oder wurden in Wohnungen umgewandelt. Die Folgen spürt auch die Gemeindekassa: Sinkende Kommunalabgaben, weniger wirtschaftliche Aktivität – und die Gefahr, reine Schlafgemeinde zu werden. Doch nun setzen wir ein Zeichen. Wir, die Liste Zukunft Breitenfurt haben einen neuen, fraktionsübergreifenden Arbeitskreis ins Leben gerufen. Ich habe dazu eingeladen, gemeinsam ein kommunales Wirtschaftskonzept zu erarbeiten.
Wenn wir nicht gegensteuern, fehlen uns die Mittel für wichtige Aufgaben. Es sollen neue Betriebe angesiedelt werden, die zur Gemeinde passen und unsere Lebensqualität erhalten – keine Logistikzentren, sondern zB. ein Forschungshub, ein Outdoor-Angebot rund um den Skilift auf der Brenneralm oder eine moderne Senioren-Residenz.
Breitenfurt punktet dabei mit Glasfasernetz, Nähe zu Autobahnen, fehlender Kurzparkzone und guter Wohn- und Arbeitsqualität. Ziel ist es, wirtschaftlich attraktiv zu werden – mit Angeboten von und für die Breitenfurter*innen.
Mobilität – aktuelle Änderungen
In der vorigen Gemeinderatsperiode wurde der Vertrag mit dem Anrufsammeltaxi „Postbus Shuttle“ beendet, dieser läuft mit Ende November aus. Es gab Bemühungen, vor allem vom durchführenden Unternehmen Postbus, das Projekt weiterführen zu wollen. Am Mobilitätstreffen, bei dem ich Breitenfurt als zuständiger Gemeinderat vertreten darf, habe ich jedoch erfahren, dass das Projekt endgültig beendet wird.
Auch wenn es 1:1 kein Ersatz ist, habe ich mir die Mitfahr-App „DOMINO“ angesehen (domino-app.at). In der App gibt es „FahrMit – in NÖ“, ein eigener Bereich (Community) für Niederösterreich.
Ich freue mich auch sehr, dass sich anscheinend eine Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen abzeichnet, die ebenfalls Ideen zum Thema Mobilität tatkräftig einbringen wollen.
Auch in Sachen Bus wird es seitens VOR Mitte nächsten Jahres eine Änderung geben. Amtsleiter Michael Klinger organisiert für uns als Gemeindevertreter einen Abstimmungstermin mit VOR, um hier aktiv die Änderungen mitgestalten zu können. Sobald es konkrete Informationen dazu gibt, werden wir umgehend informieren.
Für Fragen und Anregungen zum Thema Mobilität, stehe ich gerne unter christian.makas@liste-zb.at zur Verfügung.
Mehr als Ping-Pong
Für alle, die sich gerne in guter Gesellschaft sportlich betätigen möchten, wollen wir heute die Tischtennis-Spielergemeinschaft vorstellen. Die Gruppe besteht derzeit aus 16 aktiven Mitgliedern - darunter vier Frauen - und freut sich über neue Gesichter. Gespielt wird jeden Mittwoch zwischen 13 und 16 Uhr in der Breitenfurter Mehrzweckhalle. Wer berufsbedingt erst etwas später dazu stoßen kann, ist trotzdem gerne gesehen. Es stehen zahlreiche Tischtennis-Tische zur Verfügung, sodass noch genug Kapazität für neue Mitglieder vorhanden ist. Auch wenn es keine offiziellen Trainer gibt, geben erfahrene Mitglieder ihr Wissen gerne weiter. Das sportliche Niveau reicht vom ambitionierten Freizeitspieler bis zum erfahrenen Routinier – alle sind willkommen. Der Halbjahres-Beitrag pro Person liegt voraussichtlich bei 65 Euro. Aktuell laufen noch Gespräche mit der Gemeinde hinsichtlich der Hallenmiete. Interesse geweckt? Dann melde dich doch bei TT-Breitenfurt@anossek.at.
Der Siedlerverein Breitenfurt ist die Interessensvertretung der Siedler, der Eigenheim- und der Gartenbesitzer in Breitenfurt und Umgebung und Mitglied des Österreichischen Siedlerverbandes. Wir bieten unseren Mitgliedern lokale Leistungen wie Geräteverleih, Praxiskurse, Jahresausflüge und Mitgliederversammlungen, die „Siedlervereins-Zeitung“ sowie unsere Homepage, auf der auch Beiträge von Mitgliedern veröffentlicht werden. Über den Dachverband profitieren Sie zusätzlich von Einkaufsvorteilen bei Konzernen, günstigen Gruppenversicherungen und bei Bedarf auch Rechtsberatung. Der Verband vertritt zudem die Interessen aller Siedler in den politischen Gremien.
Aktuell erhalten alle Mitglieder zB. in den OBI-Baumärkten 7% und 1% Sofortrabatt, bei XXXLutz 5% Zusatzrabatt über Gutscheine, beim Lagerhaus Gablitz 10% auf Nicht-Aktionswaren. Details zu allen Partnern finden Sie auf unserer Homepage oder direkt beim Obmann. Im Mitgliedsbeitrag enthalten sind Haus- und Grundstückshaftpflicht sowie ein Eigenheim-Rechtsschutz. Darüber hinaus gibt es Sonderkonditionen für Unfall-, Hundehaftpflicht- und E-Bike-/E-Scooter-Versicherungen. Über 4.000 Ehrenamtliche betreuen rund 70.000 Mitglieder. Viermal jährlich erscheint die Siedlerzeitung kostenlos für alle. Mitglied werden lohnt sich, denn alle Vorteile gibt’s um nur € 25 pro Jahr. Der Siedlerverein Breitenfurt ist gemeinnützig und überparteilich und versteht sich als lokale Plattform für alle Eigenheim- und Gartenbesitzer.
Kontakt: Uwe Ikinger (Obmann)
Tel.: 0650 / 89 44 888
Mail: uwe.ikinger@chello.at
www.sv-breitenfurt.at
Crème Brûlée mit Kürbis und Mango
Zutaten für 4 Personen:
- 350 g Hokkaido-Kürbis
- 150 ml Mangosaft
- 1 Vanilleschote
- 5 Eigelb
- 3 gehäufte EL Zucker
- 250 g Schlagobers
- 125 g Crème Fraiche
- 2 EL brauner Zucker
Zubereitung:
Den Kürbis waschen, entkernen und klein schneiden oder grob raspeln; mit dem Mangosaft in einem kleinen Topf aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten weichdünsten; inzwischen die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen; Eigelb, Zucker, Vanillemark, Schlagobers, Crème Fraiche und Kürbisraspel oder -stücke mit dem Stabmixer fein pürieren und durch ein feines Sieb streichen; den Ofen auf 150 Grad vorheizen; vier flache Schälchen in ein tiefes Backblech stellen und die Kürbismasse in die Schälchen gießen; so viel Wasser seitlich angießen, dass die Förmchen gut zur Hälfte im Wasser stehen; die Crème im Ofen auf der mittleren Schiene 40 Minuten stocken lassen; die Förmchen herausnehmen, die Creme abkühlen lassen und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen; vor dem Servieren die Oberfläche der Crème mit braunem Zucker bestreuen und mit einem Flambierbrenner karamellisieren.
Alternativ kann man den Zucker im Ofen auf oberster Schiene unter der Grillfunktion (höchste Stufe) in 1-3 Minuten karamellisieren lassen. Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!
Newsletter Oktober 2025
Die Arbeiten am Kanal vom Ortsende in Breitenfurt-West bis zur Dorfrichtergasse in Hochroterd - letzter noch nicht an eine Kläranlage angeschlossener Ortsteil von Breitenfurt - haben Anfang September begonnen. Als Billigstbieter wurde die Fa. Granit beauftragt, die den Kanal mit einem Durchmesser von 200 mm teilweise im Pflugverfahren (im Bereich der Agrarfläche), teilweise in offener Bauweise in der Heiligenkreuzer Straße verlegt. Die Kosten von ca. 450.000 Euro werden zu einem Teil durch die Kanalanschlussgebühren gedeckt und sind eine entscheidende Verbesserung der Infrastruktur für die Anrainer von Hochroterd. Die Fertigstellung des Hauptstranges wird bis in den Winter hinein dauern, danach können die Hauskanalanschlüsse hergestellt werden.
Hydorlogische Gutachten Breiteneder-Gründe
Gemeinsam mit den Breitenfurter Grünen haben wir ein unabhängiges hydrologisches Gutachten zum geplanten Bauprojekt auf den Breiteneder-Gründen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sind eindeutig:
- Die geplanten Gebäude würden den Abfluss von Regenwasser behindern und die Hochwasser-Zone (HQ100) würde sich ausdehnen – auch flussaufwärts und auf der gegenüberliegenden Seite der Liesing.
- Es wären dadurch auch weitere Anrainer*innen von Überflutungen betroffen.
- Da die Abflussbereiche verengt werden, erhöht sich die Fließgeschwindigkeit des Wassers und das würde zu stärkeren Schäden an den Ufern führen – auch außerhalb des Projektgebiets wären kostspielige Schutzmaßnahmen nötig.
- Die geplante Hochwassermulde ist laut Gutachten ungeeignet: Sie würde bei einem starken Regen, wie im September 2024, innerhalb weniger Stunden volllaufen, sollte die Liesing über das Ufer treten sogar innerhalb weniger Minuten.
- Auch die Ableitung des Regenwassers erfordert bauliche Maßnahmen weit über die Breiteneder-Gründe hinaus.
Insgesamt zeigt das Gutachten [Gutachten herunterladen], dass die Breiteneder-Gründe ein zentrales Rückhaltegebiet für Oberflächenwässer sind, dessen Verlust kaum zu kompensieren wäre.
Neue Hortförderung für soziale Härtefälle.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung beschlossen, ab dem Schuljahr 2025/26 ein neues Fördermodell für den Hort einzuführen. Dieses orientiert sich am bestehenden Kindergartenfördermodell und soll insbesondere Familien in sozialen Härtefällen finanziell entlasten.
Besonderes Augenmerk soll dabei Alleinerziehenden geschenkt werden. Alleinerziehende leisten tagtäglich Enormes: Sie stemmen den Familienalltag allein, tragen die volle finanzielle Verantwortung und sind in besonderem Maße auf Betreuungsangebote wie den Hort angewiesen, um Beruf und Familie vereinbaren zu können. Studien zeigen, dass Alleinerziehende und ihre Kinder deutlich häufiger von Armut betroffen sind als Paarfamilien – nicht selten trotz Vollzeitbeschäftigung. Gerade deshalb halten wir es für besonders wichtig, ihnen stärkere Unterstützung zukommen zu lassen.
Wir von ZB wollten die Breitenfurter Grünen bei ihrem Antrag unterstützen, im neuen Fördermodell den Zuschlagsfaktor für Alleinerziehende von 1,4 auf 1,6 zu erhöhen, was eine stärkere finanzielle Entlastung für diese Gruppe bedeutet. Leider konnte dieser Zusatzantrag im Gemeinderat keine Mehrheit finden und wurde abgelehnt.
Trotzdem war das ein wichtiger Schritt. Das nun beschlossene Fördermodell bringt spürbare Verbesserungen für viele Familien und ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr sozialer Gerechtigkeit.
Wir bleiben dran. Wir setzen uns für eine faire Unterstützung aller Familien in Breitenfurt ein.
Wandern, Radfahren und Mountainbiken im Wienerwald.
Wir Breitenfurter*innen wohnen im Herzen des Biosphärenparks Wienerwald, der sich im Westen bis Hainfeld erstreckt, im Süden bis Leobersdorf, im Norden bis Klosterneuburg und im Osten von der Großstadt Wien begrenzt wird. Da der Park mehr oder weniger flächendeckend bewaldet ist und mit dem Schöpfl im Südwesten als die höchste Erhebung immerhin auf fast 900 m Seehöhe aufragt, stellt er für jung und alt geradezu ein Wander- und Biker-Paradies dar. Es fehlen die schroffen Berge wie in Tirol, es ist aber auch nicht unendlich eben wie etwa rund um den Neusiedlersee, der Wienerwald stellt die goldene Mitte dar, sodass er er zu jeder Jahreszeit begangen oder befahren werden kann. Schließlich kommt auch die Gastronomie in Form von Hütten, Gasthäusern und Hotels nicht zu kurz, besonders erwähnt sei an dieser Stelle die Wiener Hütte in Kaltenleutgeben, da sie unmittelbar vor den Toren unserer Gemeinde liegt und – zumindest vom Hirschentanz aus – zu Fuß in 10 bis 15 Minuten erreichbar ist. Der Wienerwald stellt nicht zuletzt eine Art Kühlschrank für die Großstadt Wien dar – gerade an heißen Sommertagen - und ist dadurch besonders schützenswert, was eben die UNESCO dazu veranlasste, ihn im Jahre 2005 in den Rang eines Biosphärenparks zu erheben.
Ein mehr als 3000 km langes Netz markierter Wege und Strecken lädt zum Wandern und Biken ein. Mit einer entsprechenden App am Handy – etwa Outdooractive, eine App, die es in der Gratis-, Light- und Pro-Version gibt - lassen sich alle Wege, Berge, Hütten und vieles mehr hervorragend erkunden, dazu gibt es auch noch unterwegs, sozusagen in natura, viele Schilder, Hinweistafeln und Markierungen, die bestens geeignet sind, nie die Orientierung zu verlieren. Wer mehr darüber wissen möchte, kann gerne den Autor dieser Zeilen per E-Mail kontaktieren: jakob.zellinger@chello.at.
Als Mountainbike-Lehrwart kann ich dann auch weitere Tipps zum Biken im Wienerwald, zur Fahrtechnik, Ausrüstung und vieles mehr teilen.
ZB News
Es ist so weit – die erste Ausgabe ist da! 📰
Wir freuen uns riesig, euch die Premiere unserer neuen Print-Zeitung anzukündigen! Ab 01.09 landet sie direkt bei euch im Briefkasten – mit allen Infos aus der Gemeinde. ✨
Was euch in der ersten Ausgabe erwartet:
✔️ Gebührenerhöhung
✔️ Breitenedergründe
✔️ Kindergarten
✔️ Brücke
Unsere Zeitung - ehrlich - transparent - für Bürger *innen 🗞️
📣 Du hast etwas zu sagen? ➡️ dann wirke gerne bei uns mit - alle sind willkommen 🤝
Falsches Spiel der NEOS ⁉️
Trotz Volksbefragung wird der Wiesenverbau klar forciert.
Demokratie wird von NEOS mit Füßen getreten.
Am Ausschussvorsitzenden Christian Makas vorbei wird seitens NEOS von Elisabeth Babnik zum PRIVATEN Treffen am 01.09 am Gemeindeamt mit Bettina Breiteneder und allen Fraktionen eingeladen. Obwohl der Ausschussvorsitzende Christian Makas mit Bettina Breiteneder und Dr. Klar im Gespräch ist, um eine Lösung für das PVZ zu ermitteln, wird hier eigenmächtig und an der Gemeindeordnung vorbei gearbeitet. Weiters hat GR Christian Makas in einem Telefonat mit GR Elisabeth Babnik besprochen, dass aktuell Vorbereitungen für den nächsten Ausschuss am 15.9. am Laufen sind und sie wiederholt zur Teilnahme am Ausschuss eingeladen. Bisher waren die NEOS bei den Ausschuss-Sitzungen, trotz Einladung dazu, nicht vertreten. Gespräche müssen in den zuständigen Gremien geführt werden, sonst bräuchten wir sie ja nicht. Das heißt, die Einladung ist privat wie zu einem Kaffeekränzchen. Was soll das also? Wieso lässt BM Schredl ein derartiges Treffen am Gemeindeamt zu? Welches Ziel wird hier verfolgt? Die NEOS sind zu jedem Ausschuss eingeladen um mitzuarbeiten. Daran vorbeizuarbeiten finden wir manipulativ und fragen uns: haben die im Gemeinderat schon lange vertretenen NEOS etwa die Gemeindeordnung nicht verstanden?
Newsletter August 2025
Red mit! Café
Der Name unserer Bürgerliste ist Programm: Zukunft Breitenfurt - gemeinsam gestalten
Das Ohr am Bürger haben: Zuhören, mitreden, mitgestalten ist uns ein wichtiges Anliegen, weil wir die anstehenden Herausforderungen in unserer Gemeinde gemeinsam besser meistern werden und alle einladen möchten, mit uns mitzugestalten.
Wir freuen uns auf Eure Ideen und Anregungen und laden alle ganz herzlich zu unserem ersten Red mit! Café am 31.August 2025 von Uhr 14.00 – 16.30 am Parkplatz des Prähab Breitenfurt ein.
Mit Kaffee und Kuchen, in entspannter Atmosphäre möchten wir aktiv zuhören und Eure Themen aufnehmen. Aktives Zuhören geht außerhalb der social media Kanäle womöglich leichter und wir möchten auch jene Breitenfurter und Breitenfurterinnen, die kein Smartphone nutzen, erreichen. ZB ist für alle da!
Was ist mit dem Kindergarten los?
Im regelmäßigen Bau-Jour-Fix wurde besprochen, wo in der Gemeinde Reparaturen anfallen, und dabei wird der Status quo diverser Projekte geprüft. Sollte etwas auffallen, das nicht mehr ordnungsgemäß ist oder dringend begutachtet werden sollte, schreibt der ZB office@liste-zb.at und Larissa Putz wird sich als zuständige Gemeinderätin für Infrastruktur darum kümmern.
Alle, die den Kindergarten in der Josef-Edlinger-Gasse besucht haben, entweder selber schon oder als Elternteil, fragen sich vermutlich, warum hier die Buchstaben über dem Eingang fehlen. Leider ist die Terrasse schon seit längerem undicht, das Mauerwerk ist nass und die Fassade löst sich. Damit auch keine Buchstaben herunterfallen können, haben wir sie bereits vor einigen Wochen schon entfernen lassen und suchen eine nachhaltige und passende Lösung.
Der Kindergarten hat wie jeden Sommer eine kurze Sommerpause und genau die Zeit nutzen wir, um die Küche den Hygienestandards anzupassen, damit unsere Kleinen, wenn sie aus den Ferien zurück kommen, wieder eine ordnungsgemäße Küche haben. Generell ist zu sagen sagen, dass der Kindergarten schon recht alt ist und wir hier einiges investieren müssen, damit unsere Kinder sicher spielen können und sich hier wohlfühlen. Demnächst wird auch der abgenutzte und kaputte Boden in Angriff genommen. So werden wir uns weiterhin im Gemeinderat für einen Kindergarten zum Wohlfühlen einsetzen.
Gesperrte Liesing-Brücke am Promenadeweg!
Wie viele schon gemerkt haben, ist die Liesing-Brücke am östlichen Ende des Promenadeweges schon wieder gesperrt und wird derzeit saniert. Damit ist ein für Radfahrer und Fußgänger wichtige Verbindung zur Liesingtalstraße abgeschitten. Es gibt aber Ausweichrouten, die kaum mehr Zeit in Anspruch nehmen. In der Grafik sind diese Routen grün gekennzeichnet. Wenn man vom Königsbühel kommt, bietet sich der Radweg nördlich des Laaber Spitzes an. Dabei muss man dann allerdings die B13 überqueren, um in weiterer Folge zum Caritas-Pflegeheim St. Bernadette und weiter zur Liesingtalstraße zu kommen.
Wenn man von der Breitenfurter Hauptstraße oder vom Hirschentanz kommt, bietet sich der Umweg über die Franz-Lehar-Gasse und anschließend über die Gründe des Caritas-Pflegeheimes St. Bernadette an, wie ebenfalls in der Grafik ersichtlich ist. Dankenswerterweise ist das Tor zu diesen Gründen jetzt immer offen, sodass auch Lastenräder bequem durchfahren können.
Mehr zu Rad- und MTB-Wegen in und rundum Breitenfurt im nächsten Newsletter (September 2025)!
Kanalbau Hochroterd: Auftrag vergeben!
Gute Nachrichten für die Bewohnerinnen und Bewohner im Bereich Hochroterd!
Im Rahmen der Gemeinderatssitzung wurde die Vergabe für den Kanalbau in Hochroterd beschlossen. Nach sorgfältiger Prüfung von acht Angeboten durch das Ziviltechnikerbüro DI Kraner ZT GmbH, wurde der Bestbieter ermittelt. Der Gemeinderat hat sich einstimmig für eine Vergabe des Auftrags in Höhe von 435.071,50 Euro (exkl. USt) ausgesprochen.
Das Projekt liegt zwar rund 3,6 % über der ursprünglichen Kostenschätzung – ist aber dennoch ein erfreuliches Ergebnis bei aktuellen Preisentwicklungen im Bauwesen.
Mit der Umsetzung dieses Bauvorhabens werden – bis auf wenige Ausnahmen – alle Häuser zwischen der Heiligenkreuzerstraße 8 und der Hochroterdstraße 10 an das öffentliche Kanalsystem angeschlossen.
Ein Plus für Umwelt und Klima: Der Anschluss an das Kanalsystem reduziert langfristig die Belastung von Boden und Grundwasser – ein weiterer Schritt in Richtung nachhaltiger Infrastruktur in unserer Gemeinde.
Breiteneder-Gründe
Die Anwälte der BIP Immobilienverwaltung GmbH haben einen Antrag zur Bauplatzerklärung für die Breiteneder-Gründe bei der Marktgemeinde Breitenfurt eingebracht. Diesbezüglich gab es auf Ansuchen vom Gf GR Christian Makas einen Beratungstermin mit Dr. Michael Schweda, welcher die Gemeinde in Rechtsangelegenheiten berät und vertritt. Bei diesem Gespräch haben sich Fragen rund um die Raumordnung ergeben. Auf Nachfrage von GR Christian Makas hat BM Wolfgang Schredl eine Beratung durch die Amtssachverständige des Landes NÖ für Raumordnung organisiert, welche den Zweck hatte, dass die Breitenfurter Gemeinderätinnen und Gemeinderäte eine Übersicht über die Regeln der Raumordnung im Allgemeinen bekommen und auch Fragen stellen zu speziellen Themen, die Breitenfurt betreffen.
Nachfragen von GR Christian Makas an Frau Bettina Breitender bezüglich des Verlaufs vor der Volksbefragung wurden insofern beantwortet, als es davor Gespräche zwischen der BIP Immobilienverwaltung GmbH und der Gemeinde Breitenfurt gab und auch schon an einem Vertragsentwurf gearbeitet wurde.
Frau Bettina Breiteneder und die BIP Immobilienverwaltung GmbH suchen, über ein Schreiben Ihrer Anwälte, nach wie vor das Gespräch mit der Gemeinde Breitenfurt, um einen Verbau der Breiteneder-Gründe voranzutreiben. Die BIP Immobilienverwatung GmbH sieht die Aufschließungsbedingungen als erfüllt an.
Dieses Schreiben war der Anlass für BM Wolfgang Schredl, ein Abstimmungsgespräch einzuberufen, welches unter seiner Leitung unter anderem mit VBM Doris Polgar, Dr. Michael Schweda, den Raumplanern DI Andreas Friedmann und Wolfgang Aujesky und GR Christian Makas stattgefunden hat. In diesem Gespräch hat hauptsächlich Dr. Michael Schweda nochmals die rechtliche Bedeutung der Anfrage nach Bauplatzerklärung und mögliche Rechtsfolgen erläutert.
GR Christian Makas möchte sich ein allumfassendes Bild der Angelegenheit machen und in alle Richtungen die Möglichkeiten und Konsequenzen prüfen und auch fachlich untermauern lassen. Auf den Vorschlag, zu den Möglichkeiten und den damit verbunden Risiken ein Rechtsgutachten einzuholen, ist die ÖVP bisher nicht eingegangen und sieht den Verbau der Breiteneder-Gründe als einzige Option.
Was ist los in Breitenfurt?
Die (Eis-)Stockschützen stellen sich vor.
In Breitenfurt tut sich was – genauer gesagt auf dem Platz vor der Mehrzweckhalle. Dort trifft sich das ganze Jahr über jeden Donnerstag ab 19:00 Uhr eine engagierte Gruppe von Eisstockschützen, die nicht nur sportlich aktiv, sondern auch organisatorisch höchst eigenständig ist.
Am Donnerstag, den 31. Juli, durften sich Gemeinderätin Sophie Rinner und Listenmitglied Sascha Rinner selbst ein Bild von der leidenschaftlich geführten Spielrunde machen. Die beiden wurden von den Spielern freundlich empfangen und bekamen die Räumlichkeiten gezeigt sowie Spiel, Ablauf und Organisation erklärt (die Teilnehmerzahl war aufgrund der Urlaubssaison verringert, das tat dem Spaß allerdings keinen Abbruch). Im Anschluss konnten sie sogar selbst den Stock in die Hand nehmen – bei drei geselligen Team-Runden wurde viel gelacht und mit Begeisterung gespielt. Ein gelungener Abend, der zeigte: Stockschießen ist ein Sport für alle!
Die Breitenfurter Stockschützen finanzieren sich vollständig selbst, halten Platz und Räumlichkeiten sauber und haben bereits zahlreiche Gegenstände – von Möbeln bis hin zu Spielgeräten – aus eigener Tasche angeschafft. Auch Gäste und neue Mitspieler profitieren von der liebevoll organisierten Ausstattung: Es stehen Leih-Eisstöcke und passende Laufplatten zur Verfügung. Die Spieler sind zwischen 12 und 80 Jahren alt – ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass dieser Sport Generationen verbindet.
Das Einzige, was den Stockschützen derzeit fehlt, ist Platz. Um ihre selbst angeschafften Möbel und Sportgeräte ordentlich lagern zu können und auch mehr Spielern Platz zu bieten, stehen sie schon seit längerem im Austausch mit der Gemeinde. Ziel ist es, nicht mehr verwendete und defekte Eislaufschuhe sowie beschädigte Eisstöcke, die sich noch im Besitz der Gemeinde befinden, fachgerecht zu entsorgen - leider hat sich bis Dato in dieser Hinsicht wenig getan. Zukunft Breitenfurt wird sich dafür einsetzten, wertvollen Raum für die Spielgemeinschaft zu schaffen – für einen reibungslosen Spielbetrieb für alle und für den Erhalt der Spielgemeinschaft.
Trotz ihres Engagements ist die Gruppe in der Öffentlichkeit noch wenig bekannt. „Wir würden uns über neue Spieler*innen jeden Alters sehr freuen“, heißt es aus dem Kreis der Aktiven. Auch ehemalige Spieler und Gastspieler schauen regelmäßig vorbei.
Ein regelmäßiges Highlight: das Stockturnier. Hierzu finden sich stets viele begeisterte Spieler ein - da kommen die ‚Leut zam‘. Ein weiteres Turnier ist bereits in Planung und dessen Reinerlös soll wie üblich der Dorfgemeinschaft zugutekommen.
Die Eisstockschützen laden alle Interessierten herzlich ein, die illustre Runde der Spieler wachsen zu lassen. Wer Lust hat, Teil dieser sportlichen, geselligen und eigenständigen Runde zu werden, ist herzlich willkommen.
Fazit von Sophie und Sascha: Es war ein Riesenspaß. Die Stockschützen sind eine irrsinnig nette Runde, die uns sofort mit offenen Armen empfangen hat. Neben dem Spiel haben wir es vorallem genossen, neue Leute kennenzulernen und sich auszutauschen. Wir kommen auf alle Fälle wieder!
Mexikanische Süßkartoffel mit Tomatensalsa, Guacamole und cremigem Sauerrahm-Limettendip
Zutaten für 4 Personen:
- 4 Süßkartoffel
- 2 Knoblauchzehen
- 400 g Kidneybohnen
- Gewürzmischung Burrito-Mix oder Enchilada-Mix (halbe Packung)
- 2 Avocados
- 2―3 Frühlingszwiebel
- 220 g Mais
- 2 Limetten
- 4 Tomaten
- Koriander und Petersilie (ca. 10 g)
- 100 g geriebener Käse
- 300 g Sauerrahm
- 1 Rote Chilischote
- Zusätzliche Zutaten: Öl, Butter, Salz, Pfeffer, Chili
Schritt 1: Süßkartoffel backen
Backofen auf 220 Grad Ober- Unterhitze oder 200 Grad Umluft vorheizen. Ungeschälte Süßkartoffeln längs halbieren, vorsichtig mehrmals mit der Gabel einstechen und mit etwas Öl, Salz und Pfeffer würzen. Mit der Schnittseite nach unten auf ein Backpapier belegtes Blech legen. Auf der mittleren Schiene 30―35 Minuten backen, bis sie weich sind.
Während die Süßkartoffel backen, werden Schritt 2―5 erledigt.
Schritt 2: Gemüse schneiden
Chili halbieren, Kerne entfernen und Chilihälften in Streifen schneiden, weißen und grünen Teil der Frühlingszwiebel getrennt voneinander in dünne Ringelscheiben, Kidneybohnen und Mais in ein Sieb abgießen und mit Wasser abspülen, bis es klar durchläuft, Knoblauchzehe abziehen, Kräuter fein hacken.
Schritt 3: Topping zubereiten
die Limetten heiß abwaschen, Schale der Limetten abreiben, Limetten halbieren und in Spalten schneiden, in einer kleinen Schüssel zwei Teelöffel Limettenabrieb mit Sauerrahm, Salz und Pfeffer verrühren, Avocado halbieren, den Stein entfernen, das Fruchtfleisch in eine zweite kleine Schüssel geben und mit Hilfe einer Gabel grob zerdrücken. Den Saft von 4 Limettenspalten dazugeben und die Hälfte der Kräuter dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Schritt 4: Tomatensalsa zubereiten
Tomaten halbieren, Strunk entfernen und Tomatenhälften in ca. 1―2 cm große Würfel schneiden, Tomatenwürfel in eine kleine Schüssel geben und mit 2 Esslöffel Öl und Saft von 3 Limettenspalten, grünen Frühlingszwiebelringen und Chilistreifen ( je nach Geschmack - Achtung scharf) verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp: Chilisalz verwenden!
Schritt 5: Bohnen anbraten
Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Weiße Frühlingszwiebelringe darin 1―2 Minuten anbraten, Knoblauchzehen dazupressen und Bohnen und Mais dazugeben. Alles 1 Minute weiterbraten, Gewürzmischung Burrito oder Enchilada dazugeben und weitere 2―3 Minuten braten. Am Ende mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Schritt 6: Anrichten
Nach dem Backen die Süßkartoffelhälften umdrehen und Käse und 1―2 EL Butter darüber verteilen. Das Innere mit einer Gabel zerdrücken, die Süßkartoffelhälften auf einen Teller geben, Bohnen-Mais-Mix darauf verteilen und Tomatensalsa-Gurkemole darauf anrichten. Mit Limettentipp und den restlichen Kräutern toppen und mit restlichen Limettenspalten zum darüberträufeln genießen.
Guten Appetit wünscht Sophie Rinner
Newsletter Juli 2025
Gebührenerhöhungen, Abhöraffäre, kommunales Wirtschaftskonzept, Gespräch mit Dr. Klar, Wälder als Alleskönner...
Gebührenerhöhungen? - Mit uns nicht!
Die jüngste Gemeinderatssitzung sorgte in mehrfacher Hinsicht für Aufsehen.
Zentrale Themen waren massive Gebührenerhöhungen in mehreren Bereichen – darunter Hortkosten, Kanalgebühren und Abfallentsorgung. Die Debatte war hitzig, geprägt von inhaltlichen Differenzen und kritischem Nachfragen.
Hortgebühren steigen um 20 % – ZB lehnt diese Erhöhung ab: Unter dem Tagesordnungspunkt „Tarife Hort“ wurde die von der ÖVP geplante Erhöhung der Hortkosten um 20 % für 1 bis 4 Betreuungstage und 12 % für 5 Betreuungstage beschlossen – gegen die Stimmen von ZB, FPÖ und Grüne.
Die Gemeindefraktionen ÖVP, SPÖ und Neos folgten damit dem Budgetkurs der Bundesregierung, was innerhalb der Sitzung scharf kritisiert wurde.
Wir haben auch einen Gegenantrag eingebracht, der eine schrittweise Erhöhung und eine soziale Abfederung forderte:
- Maximal 10 % Erhöhung ab September 2025
- Klar kommunizierte Unterstützungsangebote für einkommensschwache Familien
- Transparente Information an die Bevölkerung
- Entwicklung neuer Einnahmequellen zur Entlastung der Bürger*innen
Dieser Antrag fand jedoch keine Mehrheit. Die Ablehnung insbesondere durch die SPÖ sorgte für Unverständnis: „Wo ist ihr Anspruch und ihre Daseinsberechtigung, wenn sie sich hier nicht vor allem für finanzschwächere Familien einsetzt?“, kommentierte Gemeinderätin Larissa Putz.
Der Hort kostet die Gemeinde generell sehr viel Geld. Über 412.000 Euro muss die Gemeinde jährlich zuschießen, das wird auch die Erhöhung um 20 % nicht ändern. Gemeinsam mit dem geschäftsführenden GR und Ausschussvorsitzenden im Finanzausschuss wurden alleine im Ausschuss für Infrastruktur 300.000 Euro eingespart. 10 % Erhöhung der Hortkosten sind unserer Meinung nach hoch genug.
Kanalgebühren steigen – trotz Überschuss: Auch bei den Kanalgebühren gab es Gegenwind. Die Gebühren steigen um 14,7 %, obwohl der Kanalhaushalt einen Überschuss von rund 971.000 Euro erwirtschaftet. ZB forderte eine moderate Erhöhung von maximal 7 %.
Die Erhöhung war offenbar längst einkalkuliert – die ÖVP hat sie bereits in den Voranschlag eingerechnet. Eine echte Diskussion über Alternativen fand nicht statt.
Die finanziellen Mittel, die durch den Kanalüberschuss hereinkommen, werden laut Gemeindebudget unter anderem zur Deckung der Hortkosten verwendet – ein Punkt, der kritisch gesehen wurde.
Müllgebühren steigen um 30 % – trotz Reformen, und das, obwohl das neue PET-System eingeführt, das WSZ modernisiert und die Hausabholung organisiert wurden.
Die Kosten der Restmülltonnen-Entleerung betragen künftig 11,88 Euro netto/Haushalt – unabhängig davon, ob die Tonne tatsächlich abgeholt wird oder nicht. Auch hier war ZB gegen die Höhe der Erhöhung und sprach sich für langfristig günstigere und nachhaltigere Lösungen aus.
Ein Vertreter der GVA bestätigte: „Restmüll ist der teuerste Faktor – wer weniger produziert, zahlt weniger.“ Wir hoffen daher, die Bewohner*innen von Breitenfurt zu mehr Mülltrennung motivieren zu können und dadurch Gebühren zu sparen.
Fazit: Breitenfurt muss zahlen – Alternativen fanden kein Gehör. Trotz mehrerer Gegenvorschläge und breiter Diskussion blieb die Mehrheit aus ÖVP, SPÖ und Neos bei ihrem Kurs. Alle Erhöhungen wurden in voller Höhe beschlossen.
Auch ein bemerkenswerter Kommentar des Bürgermeisters wurde festgehalten:
„Wir leben in einem schönen Ort, die Gemeinde kostet viel Geld, dann müssen die Leute es halt zahlen, das muss es ihnen wert sein.“
Wir werden die Entwicklung weiterhin kritisch begleiten und alternative Finanzierungskonzepte vorlegen, damit soziale Gerechtigkeit und Leistbarkeit nicht auf der Strecke bleiben.
Abhöraffäre? Auch wir, ZB, waren bei dem kürzlich in den Medien genannten Treffen (>> zum Artikel) anwesend, bei dem eine Gemeinderätin der Breitenfurter Grünen das Gespräch ungefragt aufgenommen hat.
Wir distanzieren uns ganz klar von solchen Vorgangsweisen. GR Christian Makas: "Niemand möchte ungefragt in Ton und/oder Bild aufgenommen werden. Dafür muss vorab das Einverständnis aller Anwesenden eingeholt werden."
Unserer Rechtsansicht zufolge kam es in diesem Fall jedoch nicht zu einem strafrechtlich relevanten Tatbestand, die Aufzeichnung wurde sofort nachweislich gelöscht. Die darauf folgende schriftliche Entschuldigung der Gemeinderätin nehmen wir an.
Zukunft Breitenfurt setzt Initiativen zur gemeinsamen Erarbeitung eines kommunalen Wirtschaftskonzeptes.
Larissa Putz hat alle Gemeinderät*innen zu einem neuen Arbeitskreis eingeladen, um ausschussübergreifend an den Konzepten zu arbeiten.
Wenn wir nicht noch mehr Gebühren einheben wollen, brauchen wir mehr kommunale Einnahmen, also Betriebe und Unternehmen, die sich hier ansiedeln und somit auch hier Kommunalabgaben leisten. Außerdem soll der Ort wirtschaftlich attraktiver werden. Das Motto muss lauten: Weg von einer "Schlafgemeinde" hin zu mehr Angeboten von und für Breitenfurter*innen.
Für welche Betriebe ist nun unsere Region interessant und welche Unternehmen können von unseren Vorzügen profitieren? Selbstverständlich sollen es Betriebe sein, die mit ihrer Tätigkeit unsere Lebensqualität weder einschränken noch verschlechtern. Logistikunternehmen mit Schwerverkehr wollen wir eher nicht.
Aber Breitenfurt bietet wirtschaftliche Vorteile wie Glasfasernetz, Nähe zu verschiedenen Autobahnanbindungen, kein Parkpickerl, Pendeln gegen den Mainstream.
All das wird der neue Arbeitskreis ausarbeiten und dementsprechend bewerben.
Auf Ansuchen von ZB gab es ein Gespräch mit Dr. Peter Klar und seinem Ärzteteam. Dr. Klar und sein Team haben in einem 2,5-stündigen Gespräch die Wünsche und Anforderungen, die zur Weiterentwicklung und Verbesserung der ärztlichen Leistung notwendig sind, dargestellt und bestätigt, dass sie ihr Engagement für Breitenfurt fortführen wollen.
Wir haben uns gegenseitig zu Ideen für mögliche Standorte in Breitenfurt und deren Vor- und Nachteile ausgetauscht. Es wird weiterhin gemeinsam an Lösungen gearbeitet und wir bleiben in engem Austausch um eine Standort-Lösung für ein neues PVE (Primär-Versorgungs-Einheit) zu finden.
Unsere Wälder sind wahre Alleskönner und erfüllen mehrere Funktionen gleichzeitig. Neben der Schutz-, Wohlfahrts- und Erholungsfunktion ist die Nutzfunktion zur nachhaltigen Gewinnung von Brenn- und Bauholz erstrebenswert. Dies gilt auch für Gemeindewälder in Breitenfurt, wo gerade unter derzeitiger finanzieller Budgetlage bislang ungenutzte Flächen künftig ebenfalls zugänglich gemacht und bewirtschaftet werden sollen. Die gezielte Bewirtschaftung und Waldpflege fördert einen stabilen und vitalen Waldbestand und muss gemäß dem Forstwirtschaftsplan für Breitenfurt durchgeführt werden.
Diesbezüglich wurden konkrete Maßnahmen geplant und seitens der geschäftsführenden Gemeinderätin ein dazu formulierter Antrag im GR eingebracht. Durch eine Vor-Ort-Besichtigung motivierter Ausschussmitglieder (ZB und Grüne) konnten neue sachdienliche Informationen erhoben werden. Liste ZB, im Ausschuss Raumordnung, Energie & Kreislaufwirtschaft, vertreten durch Harald Morr und Matthias Hahn, wird sich stets für eine zielgerichtete und nachhaltige Waldbewirtschaftung einsetzten.
Fenchel-Orangen-Salat
Der heiße Sommer verlangt nach Abkühlung: Regines fruchtige frische Empfehlung mit Fenchel aus dem eigenen Garten.
Rezept für 2 Personen.
Zutaten:
- 2 Knollen Fenchel
- 3 Orangen
- 1 EL Honig
- 1 EL Öl
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Pfeffer
Zubereitung: Die Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen und mit Salz, Pfeffer, Honig und dem Öl verrühren. Den Fenchel halbieren, in dünne Ringe schneiden und zusammen mit den Orangenfilets in die Marinade geben. Danach umrühren, etwas Fenchelgrün dazu und abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Regines kulinarischer Kick: Verfeinere das Dressing mit Orangen- und Maracujasaft!
https://newsletter.liste-zb.at/mailing/299/8451110/590196/49/859608b8f2/index.html
Wohin mit unserer Gemeinde...?
Zukunft Breitenfurt setzt Initiativen zur gemeinsamen Erarbeitung eines kommunalen Wirtschaftskonzeptes. 💵
Larissa Putz hat alle Gemeinderät*innen zu einem neuen Arbeitskreis eingeladen, um ausschussübergreifend an den Konzepten zu arbeiten.
Wenn wir nicht noch mehr Gebühren einheben wollen, brauchen wir mehr kommunale Einnahmen, also Betriebe und Unternehmen, die sich hier ansiedeln und somit auch hier Kommunalabgaben leisten. Außerdem soll der Ort wirtschaftlich attraktiver werden. Das Motto muss lauten: Weg von einer "Schlafgemeinde" hin zu mehr Angeboten von und für Breitenfurter*innen.
Für welche Betriebe ist nun unsere Region interessant und welche Unternehmen können von unseren Vorzügen profitieren? Selbstverständlich sollen es Betriebe sein, die mit ihrer Tätigkeit unsere Lebensqualität weder einschränken noch verschlechtern. Logistikunternehmen mit Schwerverkehr wollen wir eher nicht.
Aber Breitenfurt bietet wirtschaftliche Vorteile wie Glasfasernetz, Nähe zu verschiedenen Autobahnanbindungen, kein Parkpickerl, Pendeln gegen den Mainstream.
All das wird der neue Arbeitskreis ausarbeiten und dementsprechend bewerben.
Newsletter Juni 2025
Wie bereits angekündigt, kam es kürzlich in Breitenfurt zu einem offenen und sachlichen Austausch zwischen Bettina Breiteneder (BIP Immobilien) und Christian Makas (ZB) mit jeweiliger Begleitung. Bettina Breiteneder hatte um dieses Gespräch gebeten, Christian Makas sitzt als geschäftsführender Gemeinderat dem zuständigen Ausschuss vor.
In konstruktiver Atmosphäre wurden erneut die Projektvorstellungen von Frau Breiteneder präsentiert und die jeweiligen Standpunkte beider Seiten klar und respektvoll ausgetauscht.
Da Transparenz ein zentrales Prinzip der „Liste Zukunft Breitenfurt“ ist, sehen wir es als selbstverständlich, über solche Gespräche zu informieren. Wir stehen für ein Miteinander in der Gemeinde und wollen daher stets über die aktuellen Vorkommnisse in unserem Ort berichten.
Nach der Gemeinderatswahl wurde der „Liste Zukunft Breitenfurt“ der Ausschuss „Infrastruktur & Leerstandsmanagement“ zugewiesen. Als geschäftsführende Gemeinderätin leitet Larissa Putz diesen Ausschuss. Zu diesen gehören Kanal- und Straßenerhaltung, Gebäudeverwaltung und -erhaltung, Bauhof-Agenden, Schneeräumung, Fuhrpark, Friedhof, Mehrzweckhalle (Betrieb, Gastronomie, Ausstattung), Breitbandausbau, Sicherstellung Postpartner und Leerstandsnutzung.
Nun ist es kein Geheimnis, dass in Zukunft auch in den Gemeinden massiv der Sparstift angesetzt werden muss. Sowohl die prekäre Situation der Breitenfurter Finanzen als auch die Vorgaben des Landes machen Einsparungen nötig. Die Länder erhalten 2025 voraussichtlich weniger Geld vom Bund. Grund ist das stagnierende Wirtschaftswachstum, das die Steuereinnahmen senkt. Finanzlandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) kündigte bereits Ende letzten Jahres an, „den Gürtel enger schnallen“ zu müssen.
Im Ausschuss für Infrastruktur müssen wir sparen, ohne dabei die Lebensqualität der Breitenfurter*innen einzuschränken. Deshalb gilt es, zum Beispiel Angebote für Dienstleistungen neu einzuholen, die Eigenleistungen zu maximieren und geplante Investitionen zu hinterfragen.
Wo aber können wir investieren, um langfristig zu sparen? Wo reparieren wir Straßen preisgünstig nach dem "Gießkannenprinzip", wo hingegen sanieren wir umfassend. Denn: Sparen wir jetzt an der falschen Stelle, zahlen wir später vielleicht doppelt. Für Breitenfurt, den Ort mit dem gefühlt längsten Gemeinde-Straßennetz Österreichs, sind in diesem Bereich die Kosten besonders hoch. Doch Straße ist dabei nicht gleich Straße, denn nicht für jede Straße ist die Gemeinde zuständig.
Beispiel Straßenbeleuchtung: Breitenfurt hat zwar bereits auf sparsamere LED-Beleuchtung umgestellt, es bleibt dennoch die Frage, ob es nicht auch hier langfristig noch Sparpotenzial gibt.
Weiters: Wo können wir die Eigenstromversorgung noch weiter ausbauen?
Eine ganz wesentliche Frage ist: Wo können wir langfristig investieren, um Kosten zu senken und wo können wir neue Einnahmen generieren?
Es ist uns als Zukunft Breitenfurt nämlich ein sehr großes Anliegen, dass die Gemeindeabgaben nicht oder so wenig wie möglich erhöht werden müssen!
Wo sind die großen Kostentreiber und wie können wir sie minimieren? Kommunale Steuern und Einnahmen sind hier ein wichtiger Punkt. Wir wollen den Standort attraktiver machen und dadurch den Leerstand in unserem Ort reduzieren.
Alle Interessierten sind dazu eingeladen, ihre Ideen einzubringen: office@liste-zb.at
Die nächste Gemeinderatssitzung findet am Mo, 16.06.2025 um 19:00 im Gemeindeamt statt. Wir freuen uns auf dein Kommen!
Der ORF berichtete über „Leben in der Gefahrenzone“ am 28. Mai im Rahmen der Doku-Serie DOK1 auch über die Situation der Breitenfurter Breiteneder-Wiese, die als hochwassergefährdet gilt, aber dennoch mit über 300 Wohnungen bebaut werden soll. ORF-Reporterin Lisa Gadenstätter befragte zu diesem Thema Befürworter, wie Architekt Andreas Hawlik, Projektleiter des Wiesenparks Breitenfurt, Ernst Morgenbesser, Ex-Bürgermeister von Breitenfurt, sowie Larissa Putz, Sprecherin „Zukunft Breitenfurt“, und Günter Bröschl, Professor für Hydrologie an der TU Wien, die vor diesem Projekt warnen.
Hier geht es zum Video >>>
Der Fernsehsender ATV berichtet am 12. Juni in seiner Serie „Nachbarschaftsstreit“ auch über den „Wiesenpark Breitenfurt“.
„Who let the dogs out“ war das Motto am Samstag, den 17. Mai im Gelände des PräHab Breitenfurt. Zu entdecken gab es Hundesportarten für Vier- und Zweibeiner jeden Alters und jeder Konstitution: Dog Dance, Hoopers & Gerätetraining für Hunde boten interessante Einblicke, motivierten dazu, mit dem eigenen Hund Neues auszuprobieren und sorgten auf alle Fälle für begeisterte Zuseher während der Vorführungen. Die Hunde von Ave-Dog zeigten übrigens hier in Breitenfurt ihr Können, das sie bei den Europameisterschaften im dogdance aufführen werden.Wer sich mit seinem felligen besten Freund selbst versuchen wollte, dem stand der Obedience-Parcour und die Tricktrainingsstrecke zur Verfügung. Allen, die es in der Theorie lieber gemütlich angehen wollten, standen die Türen zum Saal im PräHab und den vielfältigen Fachvorträgen, die dort stattfanden, offen. Den gut besuchten Start machte der Vortrag „Lockere Leine“, gefolgt von „Tiere in der Therapie“, inklusive Therapiehund Breezy, die geduldig und freundlich ihr wertvolles Können präsentierte. Zum Abschluss der Vortragsreihe ging es thematisch in den Wald: der Hund in der Natur. Es war ein hochinteressanter und exzellent aufbereiteter Vortrag, der nach Fortsetzung verlangt. Für die Kleinsten stand neben Basteln und Malen ein tolles Wuffelquizz am Programm. Die Fragen wurden von Therapiehund Breezy und den Kindern gemeinsam beantwortet, und wie sich zeigte, wissen unsere kleinsten Gemeindebürger schon eine Menge über den besten Freund des Menschen. Natürlich durfte etwas Zum-mit-nach-Hause-n“ehmen für den eigenen Hund nicht fehlen. Darum wurden fleißig und mit viel Begeisterung Hundekekse gebacken. Wie viele Leckereien es tatsächlich nach Hause geschafft haben, ist allerdings fraglich - die Hunde vor Ort hatten eine große Freude daran.
Neben allerhand zu lernen und zu sehen boten unsere Aussteller auch ein reichhaltiges Shopping- und Genusserlebnis. „Things4you“ und „meOG“ boten praktische, handgearbeitete Produkte für Mensch und Tier, „Katy&Grace“ zeigte ihre selber designten Leinen, Halsbänder und Accessoires. Gemeinsam mit „Gesunde Gemeinde“ verwöhnte unsere Regine Wehling die Gäste mit schmackhaften Kuchen und gesunder Karottensuppe.
Und auch für die Vierbeiner war gut gesorgt, während Herrli & Frauli ihren Kuchen genossen. Die Dog Bar, gesponsert von „Loys.at“, war mit hochqualitativen Snacks in allen Geschmacksrichtungen ausgestattet.
Zum Mitnehmen nach Hause gab es natürlich auch etwas: einerseits ein Goody-Bag von „Loys.at“ und andererseits eine Idee von „ZB“: Um einerseits das respektvolle Miteinander zu erleichtern und andererseits mit dem oft beklagten Missverständnis beim Gassi-Gehen aufzuräumen, hat die Bürgerliste ZB Kluppen fürs Gackerl-Sackerl entwickelt, die anderen Spaziergängern zeigen, dass das Sackerl nicht in der Wiese oder im Wald entsorgt, sondern am Rückweg mitgenommen und dann entsorgt wird.
Abschließend möchten wir uns natürlich herzlich bei unseren wunderbaren Sponsoren, Vorführern, Ausstellern und Helfern bedanken. Ohne die „Hundeschule Breitenfurt“ (die wir an dieser Stelle für ihr großes Engagement besonders hervorheben möchten), „Happy Training“, „Tiertraining“, „Therapie-Hunde.at“, „PräHab Zentrum Breitenfurt“ und „Loys.at“ wäre diese bereichernde Zusammenkunft nicht möglich gewesen.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Breitenfurter Hundstag!
Und schon wieder ein Rezept! Rezepte gibt’s wie Sand am Meer. Kochbücher füllen ganze Bibliotheken. Und jetzt bringen wir auch noch Rezepte dazu. Je eines pro monatlichem Newsletter. Regional und mit saisonalen Zutaten. Das schien uns sehr wichtig! Mit extra Anhang zum Ausdrucken. Lassen Sie sich überraschen!
Regines kulinarisches Highlight im Juni:
Henderlhaxen mit Lavendel und gebratenen Marillen
Rezept für 2 Personen
Zutaten: 6 Stück Hendlhaxn, Salz und Pfeffer, 4 EL Olivenöl,
2 Knoblauchzehen mit Schale, 125 ml Weißwein, 2 Biolimetten (abgeriebene Schale und ausgepresster Saft), einige frische Lavendelzweige, 3 Lorbeerblätter, 1/2 l Hühnersuppe, 6 frische Marillen, Baguette
Zubereitung: Die Hühnerteile mit Wasser abspülen und trocken tupfen. Von allen Seiten mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen, die Knoblauchzehen mit einem Messer leicht andrücken, Olivenöl in einem großen Bräter erhitzen, die Hühnerteile beidseitig scharf anbraten, Knoblauch dazugeben, mit Weißwein ablöschen und leicht einkochen lassen, den Limettensaft, die Schale, die frischen Lavendelzweige sowie die Lorbeerblätter beifügen und mit Hühnersuppe aufgießen, die Marillen entkernen, halbieren und zu den Hühnerteilen dazugeben, im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad (Heißluft) ca. 25 Min. lang garen, mit frischem Baguette servieren.
Gutes Gelingen und guten Appetit!
Das Rezept ist nachgekocht aus dem „Goldhauben Kochbuch“ und kreiert von Gerlinde Grundler aus St. Wolfgang am Wolfgangsee.
Newsletter Mai 2025
Nachrichten, Wünsche, Beschwerden & Anregungen?
Uns gibt es auch analog. ✉️ Persönlich oder anonym. Einfach beim PräHab (Hauptstraße 111) dein Anliegen in den ZB-Postkasten einwerfen.
Breitenfurter Hundstag
Parkplatzprobleme?!?
Wir haben das Problem "Parkplatz Josef Edlinger-Gasse" bereits vor einigen Wochen auch durch die sozialen Medien bemerkt und bei allen Unternehmen urgiert. Die Post parkt, soweit uns bekannt ist, nicht mehr dort. Mit den anderen Unternehmen gestaltet sich die Kommunikation deutlich schwieriger. Wir werden am Thema dran bleiben, bis eine endgültige Lösung gefunden wurde.
Newsletter 02/04.2025
Newsletter 01/04.2025
Wir sind angetreten, um Breitenfurt gemeinsam zu gestalten.
Hier im ersten Newsletter unserer Geschichte wollen wir nochmals feiern, dass wir bei der Gemeinderatswahl am 26.01.2025 als neue Liste mit 22,24% der Wählerstimmen auf 7 Mandate gekommen und damit die zweitstärkste Kraft in unserem Breitenfurt geworden sind.
DANKE AN EUCH ALLE!
Geschäftsführende Gemeinderätin Larissa Putz
Was seither im neuen Gemeinderat passiert ist
Die SPÖ hat die Chance nicht genutzt, aus dem Schatten der ÖVP zu treten und eine Reformpartnerschaft mit Zukunft Breitenfurt und den Grünen für eine Veränderung und einen neuen Stil in der Gemeinde einzugehen.
Die Wochen davor haben gezeigt, dass für ZB und Grüne eine Koalition mit der ÖVP nicht möglich war. Die überhöhten Forderungen und der Unwille für tiefergehende Gespräche spiegelte weder das Wahlverhältnis wider, noch stimmten sie mit unseren Werten, Gemeindepolitik zu machen, überein. Wir haben in den Gesprächen mit der ÖVP keine Ernsthaftigkeit und keinen Reformwillen feststellen können.
Was unsere nächsten Ziele sind
Nachsatz zu den Ausschüssen im neuen Gemeinderat: Diese wurden größtenteils wie in der Vergangenheit verteilt, mit wenig Raum für echte Veränderung. Wir haben versucht, die Ausschüsse nach den jeweiligen Kompetenzen und Stärken und ganz im Sinne des Gemeinsamen zu erarbeiten. Nachdem aber eine grundlegende Veränderung der Ausschüsse hinsichtlich Themen und Zuständigkeit nicht möglich war, werden wir uns auf die uns zugewiesenen Ausschüsse bestmöglich konzentrieren und uns weiterhin für Transparenz und Bürgerbeteiligung einsetzen.
Die 7 Gemeinderät:innen der Liste ZB
Warum wir auch den Vize-Bürgermeister-Posten nicht stellen
Wir möchten etwas bewegen und nicht in einem wichtigen Amt einer Linie folgen müssen, die wir vielleicht nicht mittragen können. Die Entscheidung der Liste, unter diesen Umständen nicht für das Amt des Vize-Bürgermisters anzutreten, schließt weder eine konstruktive Arbeit für Breitenfurt innerhalb des Gemeinderats aus, noch schmälert sie die Motivation und den Willen der Liste ZB, die Zukunft Breitenfurts aktiv im Sinne unserer Werte mitzugestalten.
Geschäftsführender Gemeinderat Christian Makas
Falls dich die Inhalte dieser Seiten ansprechen und du in irgendeiner Form bei uns mitarbeiten möchtest, bist du mehr als herzlich willkommen. Wir sind der Überzeugung, dass wir nur gemeinsam – und zwar ALLE Breitenfurter:innen – unseren Ort zu einem schöneren und noch lebenswerteren machen können.
Hast du auch schon Tonne und Müllsäcke bekommen?
Die Ausrollung des neuen Abfallsystems wirft Fragen auf.
2024 hat der Gemeinderat die neue Art der Müllentsorgung beschlossen. Wir wollen euch mit dem folgenden Video beim Umstieg unterstützen.
Wie soll ich mir die Abholtermine merken?
kostenloses SMS-Erinnerungsservice des GVA: https://gvamoedling.at/?s=Erinnerungsservice
weitere Infos:
- www.gvamoedling.at
- https://www.oesterreich.gv.at/nachrichten/bauen_wohnen_und_umwelt/Alle-Plastikverpackungen-in-die-Gelbe-Tonne.html
- www.oesterreich.gv.at/themen/bauen_und_wohnen/abfall/
- https://www.breitenfurt.gv.at/buergerservice-amtstafel/entsorgung
Wieso hat ZB keinen Kandidaten/Kandidatin zur Wahl des Vizebürgermeisters aufgestellt?
Als Vizebürgermeister:in stellt man kein Gegengewicht zur Linie des Bürgermeisters dar. Weisungsgebunden hat man den Bürgermeister zu vertreten und seine Linie mitzutragen. Stellen Sie sich vor ihr/e Vorgesetzte/r ist abwesend - der/die Stellvertreter/in wird weiterhin die vorgegebenen Arbeitsaufträge erfüllen und im Sinne der vorgesetzten Person handeln (müssen). Da es keine Koalition und keinen gemeinsamen Fahrplan gibt, ist davon auszugehen, dass andere Fraktionen bei wichtigen Entscheidungen die Wege der ÖVP bei Abstimmungen unterstützen werden und uns im Gemeindevorstand, der 7 Sitze hat (wobei nur zwei von ZB besetzt sind und einer von den Grünen), überstimmen. Die Vizebürgermeisterin müsste diese Entscheidungen in weiterer Folge mittragen obwohl die Liste ZB damit nicht einverstanden ist. Somit ist die Position der Vizebürgermeisterin keine Option - sie wäre mehr Schein als Sein, zumal ein Antrag der Grünen, den Gemeindevorstand mit 8 Sitzen zu besetzten, um einen Ausgleich der Machtverteilung herzustellen und das Wahlergebnis bestmöglich widerzuspiegeln, gestern abgelehnt wurde.
Wir möchten etwas bewegen und nicht in einem wichtigen Amt einer Linie folgen müssen, die wir vielleicht nicht mittragen können.
Die Entscheidung der Liste, keinen Kandidaten für das Amt des/der Vizebürgermister:in aufzustellen, schließt weder eine konstruktive, fraktionsübergreifende Arbeit für Breitenfurt innerhalb des Gemeinderats aus noch schmälert sie die Motivation und den Willen der Liste ZB, die Zukunft Breitenfurts aktiv im Sinne unserer Werte mitzugestalten.
Was ist los? Was passiert gerade? Warum tut sich nichts?
Seit der Wahl ist es spürbar ruhiger geworden – vor allem im Vergleich zu den letzten Monaten. Doch es passiert so einiges: Wir führen derzeit intensive Gespräche mit allen gewählten Fraktionen, um eine stabile und zukunftsorientierte Zusammenarbeit im Gemeinderat zu ermöglichen. Bitte habt noch etwas Geduld – wir arbeiten daran, die besten Lösungen für Breitenfurt zu finden!
Aktuelles Ergebnis der Wahl 2025



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